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Kachelofen Förderung 2026 — Beratung von Ofenbau Hogger

Ratgeber vom Ofenbaumeister

Förderung für Kachelöfen & Kamine — Alle Optionen

Die Förderlandschaft für Öfen hat sich 2024 grundlegend geändert. Hier erfährst du, welche Optionen es aktuell gibt — und wie du die Kosten für deinen neuen Ofen reduzieren können.

Aktueller Stand

Was hat sich geändert?

Seit der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) im Jahr 2024 werden reine Scheitholzöfen — also klassische Kachelöfen, Heizkamine und Grundöfen — nicht mehr über die BAFA gefördert. Die Förderung konzentriert sich jetzt auf Heizsysteme, die erneuerbare Energien besonders effizient nutzen.

Das bedeutet: Reine Holzöfen ohne wasserführenden Wärmetauscher erhalten keine BEG-Förderung mehr. Aber es gibt weiterhin Möglichkeiten, die Investition zu reduzieren.

BEG-Reform 2024
Neue Förderrichtlinien seit Januar 2024
Bis zu 70 % Förderung
Für wasserführende Pelletöfen möglich
Alternativen vorhanden
Handwerkerbonus & KfW

Geprüft vom Ofenbaumeister
Über 15 Jahre Erfahrung im Ofenbau. Wir beraten dich ehrlich — auch wenn das bedeutet, dass es keine Förderung gibt.

Förderfähig

Diese Ofentypen werden gefördert

Die BEG-Förderung konzentriert sich auf Heizsysteme mit hoher Effizienz und Einbindung erneuerbarer Energien.

01

Wasserführende Pelletöfen

Pelletöfen mit Wassertasche, die ins Zentralheizsystem eingebunden werden, können über die BEG mit bis zu 70 % der Kosten gefördert werden (Basisförderung + Boni).

02

Pellet-Kombiöfen

Öfen, die Scheitholz und Pellets kombinieren und wasserführend sind, können ebenfalls förderfähig sein.

03

Solarthermie-Kombination

Wenn dein Ofenprojekt in ein Gesamtkonzept mit Solarthermie eingebunden wird, können Teile der Anlage gefördert werden.

04

Hydraulischer Abgleich

Die Optimierung deines bestehenden Heizsystems (inkl. Einbindung eines wasserführenden Ofens) kann separat gefördert werden.

Nicht förderfähig

Diese Öfen erhalten keine BEG-Förderung

Klassische Kachelöfen (rein scheitholzbefeuert, ohne Wassertasche)
Heizkamine ohne Wasserführung
Grundöfen ohne Wärmetauscher
Kaminöfen als reine Einzelraumfeuerung
Offene Kamine

Das bedeutet nicht, dass sich ein Kachelofen oder Heizkamin nicht lohnt — die Investition in Wohnqualität, Unabhängigkeit und Wertsteigerung der Immobilie bleibt bestehen. Es gibt nur keine staatliche Förderung dafür.

Was kostet ein Ofen? — Preisübersicht →

Alternativen

So reduzierst du die Kosten

Auch ohne BEG-Förderung gibt es Wege, die Investition in deinen Ofen finanziell attraktiver zu gestalten.

01

Handwerkerbonus (§ 35a EStG)

Bis zu 1.200 € pro Jahr kannst du für Handwerkerleistungen von der Steuer absetzen — 20 % der Arbeitskosten (max. 6.000 €).

02

KfW-Kredit (Energieeffizient Sanieren)

Günstige Kredite der KfW für energetische Sanierungsmaßnahmen — wenn der Ofen Teil eines Gesamtkonzepts ist.

03

Regionale Förderprogramme

Einige Gemeinden und Landkreise in Bayern bieten eigene Förderprogramme für erneuerbare Energien. Wir prüfen die Optionen für deinen Standort.

Beispiele

Was sparst du konkret?

Drei typische Fördersituationen — orientiert an aktuellen Projekten. Konkrete Beträge variieren je nach Maßnahme, Zustand und aktuellem BAFA-Stand.

Maßnahme Investition BAFA / KfW Handwerkerbonus Endkosten
Wasserführender Pelletofen
inkl. Einbindung Heizsystem
≈ 18.000 € ≈ 7.200 € (40%) ≈ 500 € ≈ 10.300 €
Pellet-Kombiofen
mit Solarthermie-Kombination
≈ 12.000 € ≈ 5.400 € (45%) ≈ 400 € ≈ 6.200 €
Klassischer Kachelofen
ohne BEG (nur Handwerkerbonus)
≈ 14.500 € — nicht förderfähig ≈ 1.200 € ≈ 13.300 €

Hinweis: Beträge sind Richtwerte aus typischen Hogger-Projekten. BAFA-Sätze ändern sich regelmäßig — die exakte Förderhöhe ermitteln wir in deiner kostenlosen Erstberatung. Handwerkerbonus = 20 % der Arbeitskosten (max. 1.200 €/Jahr, § 35a EStG).

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Förderung

Die wichtigsten Fragen rund um Förderung und Finanzierung von Öfen — beantwortet von unserem Ofenbaumeister.

Klassische Kachelöfen mit reiner Scheitholzfeuerung werden aktuell nicht über die BEG gefördert. Wasserführende Pelletöfen hingegen schon. Wir beraten dich, welche Variante für deine Situation sinnvoll ist.

Die BEG-Förderung kann bis zu 70 % der förderfähigen Kosten betragen (30 % Basis + 20 % Klimageschwindigkeitsbonus + 20 % Einkommensbonus). Die genaue Höhe hängt von deiner individuellen Situation ab.

Ja, die Arbeitskosten für den Einbau eines Ofens können über den Handwerkerbonus (§ 35a EStG) steuerlich geltend gemacht werden — bis zu 1.200 € pro Jahr.

Absolut. Ein handwerklich gebauter Ofen steigert den Wert deiner Immobilie, senkt Heizkosten durch Holz als günstigen Brennstoff und schafft einzigartigen Wohnkomfort. Die Investition amortisiert sich auch ohne Förderung.

Wir beraten dich zu allen Optionen und unterstützen dich bei der Zusammenstellung der nötigen Unterlagen. Die eigentliche Antragstellung übernimmst du oder dein Energieberater.

Beratung

Förderung prüfen lassen — kostenlos

Wir prüfen für dich, ob dein Ofenprojekt förderfähig ist, und beraten dich zu allen Finanzierungsoptionen. Kostenlos und unverbindlich.

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Geprüft von Ofenbaumeister Bastian Hogger · Meisterbetrieb seit 2021

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